Geschichte
 

Der 1. Weltkrieg


Am 2 August 1914 begann der 1 Weltkrieg. Aus dem Vorstand des Schützenvereins fanden in diesem Krieg den Tod:
Anton Korves als König und 2. Vorsitzender, Hermann Klaas als Kassierer. Ferner kehrten aus dem 1. Weltkrieg in die Heimat nicht zurück:
Heinrich Rohoff, gef. Am  11.7.1915; Wilhelm Feye als Vermißter gemeldet am 4.7.1915; Bernhard Vohs, gef. am24.6.1915; Hermann Peters, gef. am 19.5.1915; Anton Beel, verm. am 16.2.1915; Heinrich Früke, gef. am 23.2.1915; Wilhelm Fels; gef. am 3.9.1916; Hermann Hilbers, gef. am 26.8.1918; Heinrich Wöste, gef. am 4.10.1918.
Sie fanden den Tod in treuer Pflichterfüllung dem Vaterland gegenüber. Wir wollen sie nicht vergessen.

Die Gemeinde Altenlingen stiftete im Jahre 1930 ihren im ersten Weltkrieg gefallenen Brüdern am Schulhause unterhalb des Muttergottesbildes eine Gedenktafel. An dieser Feierstunde nahm der Schützenverein teil. Schützenbruder Timmer hielt eine kleine Ansprache und legte im Auftrage des Vereins einen Kranz nieder. Die Gedächtnisrede hielt der Bürgermeister Hoff. Die kirchliche Weihe nahm Pfarrer Hilling aus Lingen vor.
Die Reliefdarstellung der Mutter Gottes mit dem Jesusknaben, umgeben von einem Strahlenkranz, hat Anfang November 1981 in der Grundschule einen neuen Platz gefunden.
Die Gedenktafel mit den Namen der Gefallenen, die im Jahre 1930 an der alten Schule angebracht wurde, fand im Frühjahr 1985 einen würdigen Platz in den Anlagen beim neuen Ehrenmal.
Auf einer Schützenversammlung am Mittwoch, dem 23. März 1921, wurden die Vorbereitungen für die Feier des 300-jährigen Bestehens des Schützenvereins besprochen. Es wurde mitgeteilt, dass das Schützenfest 1921 am 16. und 17. Mai auf der Wilhelmshöhe sei. Auf dieser Versammlung konnte die zweite Schützenkette gezeigt werden, die dem Andenken der gefallenen Schützen gewidmet ist. An dieser Kette befinden sich 11 Kreuze, auf denen die Namen und der Todestag der gefallenen Schützenbrüder zu lesen sind. Das Silber für die Kette wurde von den Vereinsmitgliedern geschenkt. Allen Gebern und auch dem Herrn Graf von Galen wurde auf dieser Versammlung für die Gaben gedankt.
Am 16. und 17. Mai 1921 wurde das 300-jährige Jubelschützenfest gefeiert. (Diese Feier hätte eigentlich schon im Jahre 1913 stattfinden müssen). Am Freitag vor Pfingsten nahmen die Schützenbrüder ah einem Gedächtnisgottesdienst in der Pfarrkirche zu Lingen teil.

 

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